Giordano Bruno im Kontext der "Kritischen Patriarchatstheorie"

Das Projekt ist Teil eines größeren Gesamtprojekts zur philosophischen Fundierung der "Kritischen Patriarchatstheorie" durch den Ausbau einer "Matriarchalen Naturphilosophie" sowie einer "Patriarchatskritischen Geschichtsphilosophie".
In einem ersten Schritt soll in Anlehnung an die matriarchalen Mythen eine "Matriarchale Naturphilosophie" entwickelt und mit der Naturphilosophie Giordano Brunos verglichen werden. Die These lautet, dass es erhebliche Schnittmengen zwischen der aus dem matriarchalen Mythos extrahierten "Matriarchalen Naturphilosophie" und der Naturphilosophie Giordano Brunos gibt. Methodisch wird dabei wie folgt vorgegangen: in einem ersten Schritt wird versucht, das "ontologische Substrat" aus den unterschiedlichen matriarchalen Mythen herauszufiltern und zu bestimmen. Dies erfolgt auf der Basis einer Analyse der vorliegenden Forschungsliteratur in Bezug auf den matriarchalen Mythos. In einem zweiten Schritt wird versucht, dieses "ontologische Substrat" in die Terminologie der abendländischen Metaphysik zu übertragen, um eine Vergleichbarkeit mit den metaphysischen Modellen der abendländischen Philosophiegeschichte, insbesondere mit der Naturphilosophie Giordano Brunos, herzustellen. Dies ist v. a. für die Zecke der späteren Untersuchung der Hypothese der "Patriarchatskritischen Geschichtsphilosophie" notwendig. Diese begreift die Entwicklung des europäischen Patriarchats als Prozess der zunehmenden Entfernung vom matriarchalen Naturverständnis und Naturverhältnis, wie es in den matriarchalen Mythen zum Ausdruck gelangt. In einem dritten Schritt soll die so entwickelte, am "ontologischen Substrat" des matriarchalen Mythos orientierte "Matriarchale Naturphilosophie" systematisch mit der Naturphilosophie Giordano Brunos, wie sie v. a. in seinem metaphysischen Hauptwerk De la causa, principio et uno expliziert wird, verglichen werden.
Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob, und wenn ja inwiefern, Giordano Bruno vor dem Hintergrund strukturaler Analogien in Bezug auf metaphysische Grundannahmen in einer z. T. "matriarchalen Tradition" steht. Neben einer expliziten Auseinandersetzung mit Giordano Brunos Naturphilosophie liegt der Untersuchung eine implizite Auseinandersetzung mit den zentralen Figuren und Begrifflichkeiten der abendländischen Metaphysikgeschichte zugrunde. Positiv rezipiert werden v. a. die vorsokratische Metaphysik, die substanzmonistische Begrifflichkeit von Baruch de Spinoza und Nikolaus von Kues sowie die Identitätsphilosophie Friedrich W. J. Schellings.
Letztlich wird durch das Projekt die Wiederentdeckung und Wiederbelebung eines Naturverständnisses intendiert, das die Natur nicht nur als einen für die Zwecke des "Fortschritts" zu verwertenden "Rohstoff" betrachtet. Damit soll auf die gegenwärtige Krise der modernen Zivilisation, die als "kapitalistisches Patriarchat" gefasst wird, reagiert werden.

→ Langfassung auf Englisch




Julius Streicher: Propagandist des Holocaust

Er war der berüchtigte Gauleiter von Nürnberg, Herausgeber der pornografischen Hetzzeitschrift "Der Stürmer", der Initiator der "Rassenschande"-Verfolgungen und nicht zuletzt einer der ganz engen Freunde von Adolf Hitler. Dennoch wird Julius Streicher in der zeitgeschichtlichen Forschung nach wie vor stark vernachlässigt, obwohl er als der Schrittmacher der deutschen Judenverfolgung gelten kann; jedenfalls bis zum Jahr 1936. In der nationalsozialistischen Parteihierarchie war Streicher kaum verankert, durch sein besonderes Nahverhältnis zum "Führer" jedoch galt er als einer der einflussreichsten Ideenlieferanten für die NS-Rassenfanatiker. Seine sadistische Judenhetze war in der SA ebenso wie in der SS populär, sein Hetzblatt "Der Stürmer" wurde von allen Bevölkerungsschichten eifrig gelesen und seine politischen Praktiken luden zahlreiche Parteigenossen, darunter Heinrich Himmler zur Nachahmung ein.
Streicher war - obwohl er sich ab 1938 ins politische Abseits manövriert hatte - ein eifriger Propagandist der "Endlösung der Judenfrage". Sein Vorschlag hierfür, nämlich sämtliche Juden der Erde auf die Insel Madagaskar zu deportieren, wird in der Forschung immer noch als abstruse Einzelmeinung eines verwirrten Rassenfanatikers aufgefasst. Dennoch soll diese antisemitische Inselfantasie, welche sämtliche Juden auf einer abgelegenen Insel dem Tode aussetzen wollte, in einem breiteren Kontext betrachtet werden.
Während Heinrich Himmler, der "Architekt der Endlösung", die historische Abkunft des Ariers ursprungsmythisch auf einem sagenumwobenen Atlantis finden wollte, hatte Julius Streicher sein "Paradies" für den vermeintlichen Gegenspieler, den Juden als "Rassenschänder", bereits gefunden: nämlich Madagaskar, ein absolut tödliches Paradies, welches sämtlichen Juden als Verkörperung eines bösen, rückständigen Patriarchats den Tod bringen sollte. Atlantis und Madagaskar verkörpern, so die These, die Vorder- und die Kehrseite einer Rassenutopie, deren Basis eine besonders akzentuierte Politik des Patriarchats an der Schwelle von der Moderne zur Postmoderne bildet.
Julius Streicher war keineswegs ausschliesslich Propagandist des Holocaust. Seine Vorstellung einer Deportation aller Juden auf Madagaskar soll, wenn sie auch weltweit zahlreiche Anhänger gefunden hatte, jedoch niemals verwirklicht worden war, im Kontext der "Endlösung der Judenfrage" und damit im Umkreis jener Vorstellungswelt betrachtet werden, wie sie Heinrich Himmler derart fasziniert hatte.

Julius Streicher: Propagandist des Holocaust.
Erscheint im Dezember 2010 bei Peter Lang, Frankfurt am Main.




Soziale Bewegungen zwischen kapitalistischem System und Alternativen

Das Dissertationsprojekt "Soziale Bewegungen zwischen kapitalistischem Patriarchat und Alternativen" hat zum Ziel herauszufinden, inwieweit gegenwärtige soziale Bewegungen auf dem Weg in eine praktische Alternative jenseits von Nationalstaat, Warenlogik und Technikfetischismus sind, oder eine Integration in die kapitalistische Politik als Partei oder Nichtregierungsorganisation anstreben.
Zentral für die Betrachtung der Bewegungen ist die Kritische Patriarchatstheorie, die davon ausgeht, dass vor allem das Patriarchat (wörtlich: "Am Anfang/Ursprung ein/der Vater") samt seiner aktuellsten Ausprägung, dem kapitalistischen Patriarchat, die zivilisatorischen Verhältnisse maßgeblich bestimmt. Die Vorgehensweise des Patriarchats ist die Transformation ursprünglich egalitärer, nicht-warenförmiger und matriarchaler Produktions- und Organisationsweisen in herrschaftsorientierte und der Profitlogik unterworfene, also patriarchale Verhältnisse.
Als alternative Praxis kann demgegenüber jenes Handeln verstanden werden, das versucht, gegenüber den patriarchalen Transformationen Widerstand zu leisten und egalitäre sowie gebrauchswertorientierte Gemeinschaftsformen zu verteidigen oder (wieder) herzustellen. Aufgrund dieser Betrachtung besteht die Möglichkeit, widerständiges Handeln sozialer Bewegungen neu zu verorten, deren konkrete Ziele als gegen die Transformation der menschlichen Arbeitsleistung und Naturstoffe - dem Lebendigem im Allgemeinen - in das Quantifizier- und Normierbare (der Warenform) auszumachen und als Bewusstwerdung eines unbewussten Gleichheitsversprechens, das bislang vom patriarchalen Über-Ich verdrängt gehalten wurde/wird, zu interpretieren. Diese Gleichheit wird dabei als Elementarform menschlicher Vergesellschaftung verstanden, der eine Dissidenz im Sinne von Uneinigkeit mit den patriarchalen Verhältnissen und die Suche nach egalitärer Herrschaftsfreiheit zu Grunde liegt.




Die Krise der Gabe. Vom Vergessen und Widerfinden des Schenkens im Spannungsfeld ökonomischer Dekadenz, politischer Ohnmacht und sozialer Erosion.

Das in ökonomischer, sozialer, politischer und kultureller Hinsicht fundamentale Phänomen der Gabe als anthropologische Konstante ist von einer umfassenden Krise erfasst und bedroht. Die Krise der Gabe ist zugleich die Krise des Patriarchats, insbesondere des neuzeitlichen. Mit diesen radikalen, auf die Arbeiten von Claudia von Werlhof aufbauenden, forschungsleitenden Hypothesen des Dissertationsvorhabens wird zugleich zweierlei angesprochen: Im theoretisch-wissenschaftlichen Diskurs besteht die Krise der Gabe in ihrem Vergessen, Marginalisieren, Ausblenden, Negieren und Leugnen. Daher bildet das erste Ziel (die erste Säule) des Projekts den Versuch, unter Einbeziehung verschiedenster Ansätze Wegmarken zu einer transdisziplinären Theorie der Gabe zu formulieren, um auf blinde Flecke in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen hinzuweisen und sie, dem universalen Charakter der Gabe gerecht werdend, zu füllen. Auf einer lebensweltlich-praktischen Ebene sind krisenhafte Erscheinungen - politische Ohnmacht, ökonomische Dekadenz und soziale Erosion - in einem wesentlichen Sinne als Resultat einer (patriarchalen) Verhinderung, Plünderung, Transformation und Zerstörung der Gabe zu verstehen. Das zweite Ziel (die zweite Säule) der Arbeit besteht, aufbauend auf der Untersuchung einer zivilisatorischen Krise der Gabe, im Aufzeigen konkreter Alternativen, die nicht utopisch sind, sondern real bestehen, bestanden haben und/oder gerade in Krisenzeiten wieder im Wachsen begriffen sind.




"Zivilisation der Entfremdung. Untersuchung eines Kernbegriffs der politischen Wissenschaft und Überprüfung seiner Anwendbarkeit auf die aktuelle Systemkrise"

Das Dissertationsvorhaben thematisiert das Ausmaß sowie die Dimensionen von Entfremdung im Rahmen eines als grundsätzlich empfundenen Krisenzusammenhangs unserer modernen Zivilisation, welche als "kapitalistisches Patriarchat" bezeichnet werden kann. Der Begriff des "Patriarchats" dient dabei als Umschreibung eines ganzen Gesellschaftssystems bzw. eines Prozesses, der historisch weit über die Neuzeit hinausgreift sowie die "Tiefenstruktur" des modernen Kapitalismus darstellt.
Den Rahmen des Forschungsvorhabens bilden die grundlegenden Verhältnisse einer jeden Zivilisation: Das Naturverhältnis, das politische Verhältnis, das Geschlechter- und Generationen sowie das Transzendenzverhältnis. Im Mittelpunkt steht die These von einem Zusammenhang zwischen den beiden grundsätzlichen Zivilisationsformen - Matriarchat und Patriarchat - sowie heute zwischen "kapitalistischem Patriarchat" und Entfremdung, welche in dieser Form, laut derzeitigem Forschungsstand, noch nicht hergestellt worden ist.
In den unterschiedlichen Phänomenen der objektiven und subjektiven Entfremdung wird das Bindeglied zwischen zwei Ebenen derselben Zivilisationskrise, der (zivilisatorischen) Ebene von Öffentlichkeit und Politik, d.h. des Gesellschaftssystems, und der (menschlichen) Ebene der conditio humana, welche intrapsychische Vorgänge und Abläufe mit einschließt, gesehen.
Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, nach einer Begriffsklärung unterschiedliche und vielfältige Formen von Entfremdung, welche nahezu alle wesentlichen zivilisatorischen Verhältnisse im Äußeren wie im Inneren, nämlich als intrapsychische Vorgänge berühren, ideengeschichtlich und gesellschaftspolitisch systematisch zu erforschen, um die bisher unerklärten sowie immer deutlicher zunehmenden Phänomene der Entfremdung einer Erklärung zuzuführen und Wege aus ihnen herauszufinden.




Die Kuh - ein Geschöpf der Fülle

Mein Forschungsinteresse bezieht sich auf die Mensch-Tier Beziehung am Beispiel der Milchkuh in Vorarlberg. Die Mensch-Milchkuh-Beziehung steht dabei stellvertretend für die Mensch-Natur-Beziehung und die Beziehungen, welche eine Zivilisation charakterisieren.
Die Milchkuh habe ich deshalb gewählt, weil ganz Vorarlberg von der Milchviehhaltung geprägt ist. In der Geschichte der letzten 100 Jahre bedeutete Landwirtschaft in Vorarlberg immer auch den Besitz von Milchkühen. Die Gestaltung der Kulturlandschaft mit Wiesen, Weiden und Almen richtet sich an der Gattung Rind und bislang an der Milchkuh aus. Die Milchgewinnung wird als zentraler Wirtschaftzweig der Vorarlberger Landwirtschaft bezeichnet. Die Käserei und insbesondere die Berg- und Alpkäseherstellung gilt als Markenzeichen Vorarlbergs. Für den "Vorarlberger Berg- und Alpkäse" wurde bei der EU die geschützte Ursprungsbezeichnung erwirkt. Auch gilt man nach wie vor nur als "richtiger Bauer" wenn man Kühe melkt. Durch die Wichtigkeit der Milchproduktion ist die Kuh zentrale "Landschaftsgestalterin" Vorarlbergs. Ihre Ausprägung als Gestalterin wird bestimmt von der herrschenden Mensch-Tier-Beziehung und der Lebensmittel- bzw. Nahrungsmittelproduktion, die im Falle der Kuh in der Nutztierhaltung auf Ausbeutung beruht. Moderne Zuchtziele sind Leistungssteigerung und Melkmaschinentauglichkeit.
Dem gegenüber steht das Bild der Kuh in vorpatriarchaler Zeit. Da stand die Kuh in Verbindung mit der "Großen Göttin" und Lebensspenderin. Diese Verbindung zur Kuh ist immer noch da, auch in Vorarlberg, und es gilt sie ans Licht zu bringen, um die herrschende Situation der Tier- und Naturausbeutung zu beenden. Zentrale Bedeutung kommt dabei den gewonnenen Lebensmitteln zu, denn: Lebensmittel vermitteln Leben und Lebendiges, industriell gefertigte Nahrungsmittel vermitteln Funktion, sie lassen die Menschen (und Tiere) in der maschinisierten Welt funktionieren. Über die Einverleibung industriell gefertigter Nahrungsmittel wird die Krise des Naturverhältnisses reproduziert. Also müssen wir beginnen die Verhältnisse (zu Menschen, Natur, Tieren, in der Politik, im geistigen Leben, zu uns selbst…) zu verändern und unsere Ernährung zu verändern hin zu Eigenverantwortung, Subsistenz und der Achtung aller Lebewesen.




Wa(h)re Rebellion

Meine Dissertation bezieht sich auf den Anstaltscharakter von Schule. Die Schule wird nicht als Ort der Bildung, der Suche nach dem Guten, Wahren und Schönen verstanden, sondern als eine Zwangsanstalt, die mithilft, den Menschen aus seiner natürlichen Umgebung herauszulösen, zu vereinzeln und neu zu formen. Schule als Ort der Einpassung, als eine "pädagogische Maschine" (Dreßen).
Die Schüler sind also Teil einer Maschine, gegen die sie unbewusst aufbegehren. Dieses Aufbegehren als Folge des unnatürlichen Zwangs wird immer zum Anlass genommen, sich über die Jugend an sich Gedanken zu machen, jedoch greifen alle Erklärungsansätze zu kurz, da das System (das hier als Maschine verstanden wird) nur oberflächlich betrachtet wird.
Die Dissertation geht also von einem Ansatz aus, der es ihr ermöglicht aufzuzeigen, was Schule wirklich ist und was die Schule dadurch eigentlich macht (produziert), und wie sich diese Vorgehensweise auf die Schüler auswirkt.
Dahinter steht der patriarchale Versuch Menschen zu schaffen, also das, was Frauen ohnehin können, abzuwerten. "Nur" geborene Menschen werden als formbares Material definiert, der Feinschliff, das eigentliche Menschwerden, den Lehrern, den Männern zu überlassen.
Was aber zu diesem "eigentlichen Menschwerden" zählt, das unterliegt dem Wandel.

Ziele der Arbeit:
1. Die Arbeit möchte also zeigen inwieweit Schule und Wirtschaft gemeinsame oder divergierende Interessen verfolgen. Wo sind Übereinstimmungen und wo sind Brüche in schulischer und wirtschaftlicher Zielsetzung?
2. Es soll Zusammenhang aufgezeigt werden zwischen der o.a. Einpassung und dem jugendlichen Verhalten. Interviews mit Schülern und Lehrlingen sollen helfen, Freizeitverhalten aus der Sicht der Jugendlichen zu sehen.
3. Wie kann man Jugendlichen ihre Situation klar machen und ihnen nicht-konsumorientierte Auswege aufzeigen?
4. Kann Schule überhaupt dazu dienen Kindern und Jugendlichen solche Alternativen aufzuzeigen, oder ergibt sich aus dem System Schule - als Subsystem unserer Gesellschaft - zwangsläufig eine Normung und eine Entmachtung?
5. Wenn es eine solche zwangsläufige Entmachtung gibt, wäre eine Rückkehr zum Humboldtschen Bildungsideal dann überhaupt wünschenswert?




BergLeben im Alpenraum
Subsistenz-Kultur-Wissen als Grundlage für neue Zivilisationen in den Bergregionen. Alternativen zum natur- und lebensfeindlichen Transformationssystem des Patriarchats

Im Zuge dieses Dissertationsprojektes erfolgt eine patriarchatskritische Beschäftigung mit dem Leben in den Alpen, konkret im Kulturraum Ötztal. Im Mittelpunkt steht der historische Prozess der Entfremdung von der Bergnatur und den natürlichen lokalen Gegebenheiten. Ein anderer Blick auf die Geschichte und die Erhebung von gegenwärtigen kulturellen Wissensformen über eine naturbezogene Vergangenheit sollen zur Formulierung von Alternativen für eine lebensbejahende Zukunft in den Bergen führen.