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"Heiliges Land Tirol"?
Enteignung, Zerstörung und Umwandlung von alten Baum-, Stein- und Quellkulten
Beiträge zur Dissidenz Nr.22, Peter Lang 2009
Heilige Bäume, Steine und Quellen sind besondere Orte. Wann und
warum wurden diese verehrt? Waren die Frau Hitt, der König Serles
oder "unsere liebe Frau" einst Landschaftsgöttinnen? Gab es ein
Matriarchat in Tirol? In diesem Buch werden Kultorte als Spiegel der
fünf zivilisatorischen Grundverhältnisse dargestellt. Die
politischen Bedingungen, das Natur-, Transzendenz-, Generationen- und
Geschlechterverhältnis werden anhand der archäologischen
Fundberichte diskutiert, um matriarchale Gesellschaften oder/und
eventuelle Patriarchalisierungsprozesse in Tirol zu erkennen.
Demzufolge werden zusätzlich zu sakralen Wäldern, Bergen und
Gewässern zahlreiche archäologische Kultstätten und
deren Zusammenhang mit Herrschaft(sfreiheit) diskutiert.
Zur Person:
Sibylle Auer erhielt von der
Universität Innsbruck für ihre Dissertation ein Stipendium
aus der Nachwuchsförderung. Zwischenzeitlich arbeitet sie als
Bildungsreferentin im Welthaus (Karrenzvertretung). Sie lebt mit ihrer
Familie in Rinn und engagiert sich gesellschaftspolitisch. Gerne
besucht sie mit Interessierten besondere Orte.
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